Kampfsport
In unserer Kampfsport-Abteilung bieten wir verschiedene Möglichkeiten des sportlichen Wettkampfs, wie auch der Selbstverteidigung an. Unsere qualifizierten Trainer (alle mindestens 1. Dan) stehen für ein fundiertes, anspruchsvolles Training, das Spaß macht.
Folgende Kampfsportarten können bei uns trainiert werden:
- Kickboxen – das Allround-Talent unter den Kampfsportarten
Kickboxen ist im Vergleich zu vielen anderen Sportarten eine hervorragende Möglichkeit, seinen Körper fit und gesund zu halten, da mit relativ wenig Zeitaufwand Fett verbrannt und die Muskulatur aufgebaut wird. Neben den körperlichen Fähigkeiten wie Fitness, Beweglichkeit, Schnelligkeit und Reaktionsvermögen werden auch charakterliche Eigenschaften, wie Mut, Willenskraft, Selbstvertrauen, Disziplin und Fairness trainiert.
Der Einstieg ist ohne Vorkenntnisse möglich, Kick- und Fausttechniken, sowie das Verhalten im Kampf und das Distanzgefühl werden im Training schnell erlernt. Durch die Schutzausrüstung sind – im Vergleich zu anderen Kampfsportarten – Verletzungen während des Trainings und im Kampf so gut wie ausgeschlossen. Kickboxen ist ein realistischer Wettkampfsport und eine wirksame Art der Selbstverteidigung, der in der heutigen Zeit auch von vielen Frauen ausgeübt wird.
Wir gehören dem Weltverband WAKO (World Association of Kickboxing Organisations) an und betreiben Semikontakt-, Leichtkontakt- und Vollkontakt-Kickboxen (die Ausbildung beschränkt sich jedoch hauptsächlich auf das sehr schnelle Semikontakt-, sowie das konditionell anspruchsvolle Leichtkontakt-Kickboxen).
Unser Trainer-Team blickt stolz auf eine langjährige Erfahrung im Wett- und Showkampf-Bereich zurück – Wissen, das bereit ist, an interessierte Neueinsteiger weitergegeben zu werden.
- Taekwondo – Die Kampfkunst aus Korea
Taekwondo ist ein koreanisches System der waffenlosen Selbstverteidigung, das mit allen Teilen der Hände, Arme, Beine und Füße erlernt wird und die damit in erster Linie der Persönlichkeitsentfaltung dient. Taekwondo bedeutet wörtlich übersetzt: Weg des Fußes und der Hand.
Im Taekwondo werden körperliche Aspekte wie Beweglichkeit, Schnelligkeit (Sok Do), Kraft, Koordination und Gleichgewichtssinn (Kyun Hyung), Atemkontrolle (Ho Hup), Konzentration (Jip Joong), sowie ein gesundes Körperverständnis vermittelt. Über den Weg der körperlichen Anstrengung und die Beachtung der Verhaltensregeln erreicht man darüber hinaus auch eine Fortbildung der Persönlichkeit.
Bei der traditionellen Variante des Freikampfs (Chayu Taerson) gilt es die Techniken schnell und präzise anzubringen und Angriffe des Gegners meist im Ansatz zu erkennen und wenn möglich zu vereiteln. Beide Übenden nutzen diese Trainingsart als eine Möglichkeit, ihre Reaktionen zu schulen, wobei die Techniken meist einige Zentimeter vorm Ziel gestoppt werden.
- Judo – der "sanfte Weg"
Judo ist eine japanische Kampfsportart, deren Prinzip „Siegen durch Nachgeben”, beziehungsweise „maximale Wirkung bei einem Minimum an Aufwand” ist. Judo ist daher nicht ausschließlich als Möglichkeit zu sehen, sich fit und gesund zu halten, sondern darüber hinaus auch eine Philosophie zur Persönlichkeitsentwicklung. Zwei philosophische Grundprinzipien liegen dem Judo im Wesentlichen zugrunde – zum einen das gegenseitige Helfen und Verstehen zum beiderseitigen Fortschritt und Wohlergehen (jita-kyoei) und zum anderen der bestmögliche Einsatz von Körper und Geist (sei-ryoku-zenyo).
Im Wettkampf, der immer auch Teil des Trainings ist, um die persönlichen Fortschritte kontrollieren zu können, ist das Ziel, den Gegner durch Anwenden einer Technik mit Kraft und Schnelligkeit kontrolliert auf den Rücken zu werfen. Gelingt dies, so ist der Kampf gewonnen, wie ein KO beim Boxen. Dabei ist es meist unerheblich, wie geworfen wurde und welche Technik verwendet wurde, solange der Werfende den Geworfenen dabei deutlich kontrolliert und keinen Regelverstoß begeht.